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Grusswort an die Gemeinde und ihre Gäste

der scheidende Bundespräsident, Joachim Gauck, wird von vielen Menschen geschätzt. Natürlich haben Menschen, die solch ein Amt ausfüllen, immer auch genügend Kritiker. Mich bewegt, was Joachim Gauck als Privatmann, genauer gesagt als Großvater, seiner Enkelin mitteilt:

Liebe Josefine,
es ist ein großes Geheimnis, dass, wenn wir selber verzagt sind, oft Menschen da sind, die einen stabileren Grund unter den Füßen haben oder einen Kern in sich, dem sie trauen. Die Menschen, denen ich nachlebe, hatten ihn aus ihrem Glauben. Sie vertrauten darauf, dass dieses Bibelwort stimmt: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.“ Der Prophet Jesaja hat diese Worte seinen Zeitgenossen als Worte Gottes gesagt.
Zu hören, zu glauben, sich darauf zu verlassen, dass wir ganz zuletzt, vielleicht ganz am Ende (oder auch ganz plötzlich) nicht mehr unserer Angst gehören, sondern Gott, dass eine stärkere Liebe existiert als die, die wir Menschen zustande bringen, das, Josefine, lässt manche Menschen Hoffnung finden, wenn andere aufgeben. Es lässt sie Schritte machen, wenn andere schon liegen geblieben sind. Wir können Angst nicht aus der Welt vertreiben.
Aber Gott und Menschen sei Dank – sie bleibt nicht unsere Herrin. Das wollte ich Dir heute sagen, liebe Josefine. Und wahrscheinlich sage ich es auch mir selber noch einmal. Weit wird das Land, wenn Menschen das glauben, und ruhig unser ängstliches Herz.
Das meint, darauf hofft und das glaubt
Dein Großvater Joachim Gauck

aus: Klaus Möllering (Hg.)
Worauf du dich verlassen kannst.
Prominente schreiben ihren Enkeln.


Manchmal ist es gut und oft ist es wertvoll, wenn ein Mensch andere an seinen Gedanken teilhaben lässt. Wenn der Großvater auch über seine Ängste spricht, kann das Enkelkind lernen, ebenfalls zu den eigenen Schwächen zu stehen. Wenn einer oder eine den Nachkommenden anvertraut, was dem eigenen Leben Kraft gibt, woraus er oder sie Zuversicht schöpft, können andere sich daran orientieren. Unsere Erfahrungen können anderen, die auf der Suche nach gelingendem Leben sind, helfen.
Der christliche Glaube und der Segen sind kein Schutz vor Unglück. Doch mit dem Segen sagt Gott: „Ich meine es gut mit dir. Nie sollst du einsam sein. Ich bin mit dir.“ Der Glaube kann Menschen stark machen. So will es Gott für uns.

Wenn man mitten drin steckt in Ängsten und Problemen, fühlt man sich manchmal ganz allein. Ein Segen, wenn man später versteht, Gott war die ganze Zeit da. Wer viele gute Erfahrungen sammelt, kann sich in dunklen Stunden vielleicht daran erinnern und darauf vertrauen: Am Ende wird alles gut. Auch wenn ich es jetzt nicht merke – Gott lässt mich nicht im Stich. Diese Erfahrung wünsche ich uns allen.


Ihre Pfarrerin
Susanne Aechtner

DANKE

Es ist Zeit DANKE zu sagen. Viele Menschen bereichern unsere Kirchgemeinde indem sie das Gemeindeleben aktiv mit gestalten. Zeit ist ein wertvolles Gut in unserer modernen Welt. Als Kirchgemeinde sind wir froh, dass Menschen sich bei uns engagieren und sich mit ihren Begabungen einbringen. Der eine ist vielleicht im Posaunenchor oder im Kirchenvorstand aktiv, andere schmücken und gestalten unsere Kirchen in Saritsch und Neschwitz, damit wir würdige Gottesdienste feiern können. Es kommt vor, dass Einzelne mit guten Ideen zur Stelle sind, einen Mangel beseitigen, etwas reparieren oder ohne großes Aufsehen erneuern. Manche Firma nimmt eine Spendenquittung, statt sich den Rechnungsbetrag auszahlen zu lassen. Auch Einzelpersonen unterstützen die Arbeit unserer Kirchgemeinde oftmals mit Geldzuwendungen. Mancher hilft bei Arbeitseinsätzen, trägt regelmäßig die Kirchennachrichten aus, bäckt Kuchen oder übernimmt bei Gemeindeveranstaltungen Aufgaben in der Küche. Wieder andere bereiten Kindergottesdienste vor, bringen sich mit ihren musikalischen Fähigkeiten ein oder werden schauspielerisch tätig. Auch wer sich Zeit nimmt, um einen anderen Menschen zu besuchen, tut damit einen wichtigen Dienst. Manche(r) macht sich nützlich, weil er oder sie Kinder oder andere Gemeindeglieder zu verschiedenen Veranstaltungen begleitet oder fährt Besonders wichtig für unsere Gemeinde sind auch all die, die regelmäßig die Gottesdienste und andere Gemeindekreise besuchen und durch ihre Gebete unsere christliche Gemeinschaft mittragen und stärken. Ein ausdrückliches DANKESCHÖN sei Ihnen allen heute gesagt.

Ihre Pfarrerin Susanne Aechtner